Web-Page-Unterstützung Alumni-Universität-Hamburg und Kulturkreis-Torhaus etc.

Die aktuellen Versionen dieser beiden Web-Pages wurden kürzlich unter der Mitarbeit von
SICO erstellt und werden betreut. (weitere sind schon länger dabei)
ALUHH
Kulturkreis-Torhaus.de

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PEKING

Als begeistertes Crewmitglied der Viermastbark PEKING betreue ich vorrangig 2 Themen:
– Reproduktion der Lampenfahrstühle für die Positionslampen
– Wiederbeschaffung eines historischen Deckswindenmotors Typ GNOM

Die Lampenfahrstühle nehmen inzwischen Form an und werden eingebaut wenn die PEKING an ihrem neuen (Interims-)Liegeplatz am Bremerkai des Hansahafens liegt.

Da die Positionslampen geschützt in kleinen Leuchttürmen installiert waren und nur
vom Hauptdeck aus gewartet und bedient werden konnten gab es Gleitbahnen bzw.
“Lampenfahrstühle” um die Positionslampen bei Bedarf zum Haupdeck herunter holen
zu können um sie dort im Trocknen zu warten.

Zum Thema Deckswindenmotor GNOM momentan nur soviel:
Wir haben die Chance den letzten GNOM Antriebsmotor zu bekommen. die Verhandlungen dazu laufen.

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Dermionologie® mit dem BODYGUARD

Die Inhalte der Links in diesem Blog wurden von den Werbenden inzwischen als Reaktion hierauf verändert!

Die Werbung dafür wurde sehr professionell gestaltet!

Der Begriff BODYGUARD im Zusammenspiel mit der rüstungsgleichen Behandlungs-trommel in wohlig warmen Rot-Tönen schafft Vertrauen und dann noch der Aufkleber
für Strahlenfreiheit (NiSV). Insgesamt ein vertrauenswürdiger Schutzmantel.

Dann weist man die Damen auf eine breite Palette von Problemen hin:
Cellulite, Besenreiser, Krampfadern, geschwollene Füße und Ödeme, alles Dank erschlafften Bindegewebes.  

Die Problemlösung aber, die Weltneuheit die gerade erst einem erlesenen Kreis auf einer Hausmesse gezeigt wurde. Man könnte also sagen fast noch ein Geheimtipp.  Man braucht sogar ein Passwort um mehr zu erfahren und ist damit gefühlt dann auch gleich ein Beauty-Professional.

Der Hinweis auf die Überprüfbarkeit der entgiftenden Wirkung wird mit den mitgelieferten Messgeräten wie eine professionelle Laboranalyse dargestellt.

Zum guten Schluß dann noch ein verlockender Werberabatt für die ersten acht Käufer.
Dicker kann man kaum noch auftragen! 

Aber nun zum Bereich für Beauty-Professionals

Auf der Seite für Beauty-Professionals wird der böse Strauss von gesundheitlichen Problemen wiederholt.

Dann wird es aber innovativ:
Erst wird einem erstmal der wirklich innovative und deshalb als Wortmarke geschützte Begriff der Dermionologie® vermittelt. Ein Kunstwort ohne wissenschaftlichen Hintergrund, den man sich für kleines Geld hat schützen lassen. (um Eindruck zu schinden?)

Bei der Methodenbeschreibung geht es innovativ weiter. Hier wird aus den sonst so verhassten Sauerstoff-Radikalen ein Plasma mit hochaktive Sauerstoff Ionen.
Plasma klingt toll, steht aber in diesem Zusammenhang tatsächlich für „heiße Luft“ (energiereiche Luft) und dass sich hinter dem extra-intensiven Rot-/Nah-Infrarotlicht wahrscheinlich ein Mix aus normalen roten Leistungs-LEDs und IR-LEDS verbirgt, den es vergleichsweise billig im Handel gibt (Beispiel) wird nicht näher ausgeführt.

Die angepriesenen Meßgeräte selbst sind der Lacher schlechthin. PH-Wertkontrolle mit banalen PH-Teststreifen (120 Streifen unter 5,-€) als digitales Meßgerät anzupreisen ist schon sehr  mutig.
Einen KT-401-Tester (ca. 32,-€ im Netz) als Plasma Messgerät zu bezeichnen traut sich nicht einmal der Hersteller und selbst Amazon nicht. 

Bei dem Verweis auf ein patentiertes Verfahren wird es schon beinahe kriminell.

Eine auf A1 endende Patentnummer weist auf eine erste Publikation der Offenlegungs-schrift hin. Das ist gerade mal ein Antrag auf spätere Erteilung eines Patents falls es die Prüfung der Patentwürdigkeit besteht. Es ist also kein Patent, wie hier suggeriert wird.
Eine angebliche Weltneuheit dann noch mit einem 6 Jahre alten Fachaufsatz aufzuwerten, bei dem es um die Reduktion feiner Linien, Fältchen und rauer Haut durch Rot- und Nahinfrarot-Licht ging mag noch angehen. Sich aber im Zusammenhang mit dieser „Weltneuheit“ auf einen Nobelpreis aus Anfang des letzten Jahrhunderts zu beziehen ist  eine Frechheit!  Niels Ryberg Finsen bekam 1903 den Nobelpreis für die Behandlung von Hauttuberkulose Lupus Vulgaris mit Rotlicht (Zu einer Zeit also, als konzentriertes rotes Licht immer IR-Licht war, da es damals noch keine Leistungs-LEDs gab). Sich dann auch noch zu trauen die Abbildung einer Nobelpreis-Medallie daneben zu setzen ist mehr als unseriös.

Die Beschreibung der Behandlung selbst.

Bei der blumigen Beschreibung der Behandlungsprozedur wird dann offensichtlich was Werbung sprachlich auszeichnet. Es wird von einem Kokon gesprochen, in der Tierwelt entschlüpft daraus oft ein schöner Schmetterling.
Bei diesem Gerät ist der Kokon jedoch ein banaler Foliensack.
Die Kunden werden also in einen Foliensack gesteckt der mit ionisierter Luft befüllt wird.
Klar ,dass man umweltfreundlich rüberkommen möchte und auf recyceltes/recycelbares Folienmaterial verweist.
Mit diesem Kokon (Plastiksack) steckt man dann in der rot beleuchteten Tonne.

Fazit: 30, 45 oder gar 60 Minuten Garzeit, in einem Plastiksack lassen einen schwitzen.
d.h. Anregung des Hautstoffwechsels, der sich über den Zeitraum sicher im
Wasser- und Mineralhaushalt sowie im PH-Wert des Urins bemerkbar macht.

  Die Rentabilitätsberechnung geht von irrealen Voraussetzungen aus:

Kosten 60 Monate ( 5 Jahre Vertragsbindung!) a netto 168,-€  =  10.080 € + MWSt.

Rechnen wir einfach mal nach:
Arbeitstage in Deutschland 2020 = 255 Tage, das sind 21 Tage/Monat keine 24 !
1 Ruhetag/Woche, dann bleiben nur noch 17 Arbeitstage/Monat bei 49,-€ pro Sitzung bleiben dann bei täglich einer Anwendung pro Monat gerade mal 700,-€ von denen 168,-€ Miete abgehen. Von diesem Ertrag muß man dann korrekter Weise noch die Kosten für die Kokons, die Stromkosten und die anteiligen Allgemeinkosten abziehen (die nicht sehr gering sind weil das ein großes Gerät ist was viel Platz benötigt).

Fazit: Für ein kleineres Studio ein großes Risiko.
Bei nur einer Behandlung alle 2 Tage a 49,-€ ist der positive Ertrag fast gleich null.
           Hier wurde ganz bewusst „schöngerechnet“!      

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Carbon Laser Peeling

Hollywood Carbon Laser Peeling

Eine neu entwickelte Methode oder nur eine mit großen Worten durch die Kosmetikbranche gejagte “neue Sau”?
Hollywood, NanoCarbonGel, LaserPeeling ……

Wenn man das ganze Werbebrimborium weg läßt und sich nur auf die physikalischen und chemischen Vorgänge dieser Methode fokussiert ergibt sich ein recht einfaches Bild.

Auf die abgereinigte Haut wird ein Gel aufgetragen welches aus Wirkstoffen, Wasser und Kohlenstoff-Ruß besteht.
Bezüglich des Rußes (carbon black) ist richtig, dass dieser aus agglomerierten Primärpartikeln (Nodule) des Kohlenstoffs (Carbon) besteht. Die Teilchengröße dieser Agglomerate (carbon pellets) liegt jedoch zwischen 100 und 1000 Mikrometer. Es sind also keine Nano-Partikel sondern wesentlich größere nanostrukturierte Gebilde.
Ist also nichts mit eindringen in die Haut oder gar in Zellen!
Wie jede Filter-Aktivkohle hat auch Carbon Black die Eigenschaft andere Stoffe an sich zu binden. Seine wichtigste Eigenschaft für diese Anwendung ist aber die schwarze Farbe!

Wie von der Laserepilation bekannt, könne nur dunkle Flächen Laserlicht in Wärme umwandeln. Je schwärzer desto weniger Lichtwellen werden reflektiert und um so mehr Photonen werden in Wärmeenergie umgesetzt.
Genau dieses Phänomen wird bei dieser Methode genutzt.

Das energiereiche Licht des (normalen Epilation-) Lasers wird genutzt um die Kohlenstoffpartikel zu verbrennen. Dabei verbrennen auch die am Kohlenstoff angelagerten Fette, Bakterien, lose Hornschuppen usw. Die dabei entstehende Wärme bewirkt gleichzeitig eine bessere Durchblutung und eine höhere Konvektion an der Hautoberfäche wodurch die Wirkstoffe besser angreifen können.

Abgesehen vom wichtigen Reinigungseffekt in den Poren schaff diese Methode bezüglich Wirkstoffeinschleusung nicht mehr und nicht weniger als jedes andere Verfahren welches die Konvektion im Hautbereich anregt (HF, Ultraschall, Rotlicht, Massage usw.)

Der wesentliche Vorteil für die Kosmetikerin/Kosmetiker liegt darin einen schon vorhandenen Epilationslaser zusätzlich auch für diese Anwendung nutzen zu können.

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Fraxel-Laserbehandlung bzw. korrekter: fraktionierte Laserbehandlung

Der Studiengang Kosmetikwissenschaften der Universität Hamburg suchte kürzlich Probanden zu Studien für:
Die hautverjüngenden Laser,  mit der sogenannten Fraxel-Technologie.
https://www.facebook.com/Studiengang-Kosmetikwissenschaft-175860115757778/?fref=nf
“Die Technologie hinter der Fraxel-Laserbehandlung ist so revolutionär wie die Resultate, die sie bewirken kann. Anders als andere Laserbehandlungen ist die Fraxel-Laserbehandlung in der Lage, tausende mikroskopisch kleiner Hautareale präzise zu behandeln. Sie verwendet hierfür im Durchschnitt winzige Laserstrahlen, die unter die Hauptoberfläche dringen, um durch die Stimulierung der Neubildung der Haut “von unten nach oben” alte, geschädigte Hautzellen zu erneuern. Die Fraxel-Laserbehandlung bewirkt so eine Verbesserung der Hautstruktur im Sinne einer Verjüngung mit Neuaufbau und Verdickung der Kollagenschicht der Dermis. Geschädigte, alternde Haut, aber auch junge Haut mit Aknenarben, wird durch frische, gesunde und strahlende junge Haut zu ersetzt.”

Wo dort die Revolution zu finden ist, ist mir zumindest unklar. Fraxel bzw. fraktionierte Lasertechnologie bedeutet nicht anderes, als eine Aufsplatung eines Laserstrahls in viele Teilstrahlen. Gängig ist die Aufspaltung eines Laserstrahls in 10*10 extrem dünne Strahlen und deren Anordnung auf ca.1 cm2 , das ergibt dann 100 Ministrahlen in einem
1 mm Raster ähnlich wie die Nadelanordnung beim Needeling. Mit diesem Behandlungskopf werden nun 100 kleinste Kanäle im 1 mm Abstand in die Haut gebrannt.
Ist das dann noch minimalinvasiv?? Also für Kosmetikerinnen nutzbar??
Diese Miniverletzungen heilen dann mit ganz normaler Wundheilung wieder aus. Dabei werden selbstverständlich neue (junge??) Zellen gebildet. Da diese jedoch durch Zellteilung der Nachbarzellen entstehen sind sie zwar neuer, haben aber genau die über die Lebensdauer mehr oder weniger belastete DNA der Nachbarzellen und diese ist identisch mit der DNA der alten, mit dem Laser verdampften Zellen.
Was ist also gewonnen ?
Sicher keine Zellverjüngung bezogen auf die DNA sondern lediglich ein Zellersatz.
Ob dabei verstärkte Kollagenstrukturen entstehen ist ebenso reine Vermutung.
Was aber sicher auftritt wird eine Schwellung während des Heilungsprozesses sein, die dann zu zeitweiser Faltenminderung führt und sich leicht als straffende Hautverjüngung verkaufen läßt.
Es wird also sehr spannend sein die Veröffentlichungen zu diesen Studien zu erfahren.

Ich wünsche Frau Scerbakova und Frau Tawakkul viel Erfolg zu diesen Studien und bin gespannt auf die Ergebnisse.

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Der Traum von der ewigen Jugend

Unter dem Titel: Was die Haut wirklich langfristig jung und gesund hält
hat Natascha Plankermann einen sehr lesenswerten Artikel über die vermeintlichen und nachweisbaren Effekte moderner Kosmetikmethoden geschrieben.

http://www.abendblatt.de/ratgeber/article207812335/Was-die-Haut-wirklich-langfristig-jung-und-gesund-haelt.html

Sie stellt gut verständlich dar, dass der Alterungsprozess unserer Haut durch genetische, Ernährungs-  und Umwelteinflüsse gesteuert wird. Dieser Prozess lässt sich durch gute Pflege zwar in seinen Auswirkungen mildern bzw. verlangsamen aber nicht stoppen und nicht umkehren, egal was Werbeaussagen dazu alles versprechen. Er kann aber durch ungesunde Lebensweise auch beschleunigt werden.

Dieser Artikel ist auf alle Fälle ein Muss für alle Lernenden und Lehrenden im Bereich Kosmetik.

 

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COSMETICA Berlin 2015 aus Sicht der Apparatekunde

Eine überschaubare Kosmetikmesse, die zwei Hallen füllte, bei der aber manch bekanntes Unternehmen leider nicht present war.
Sehr viel Nägel, Lashes und Acessoirs weniger Kosmetikprodukte und -apparate.

Trotzdem eine sehenswerte Messe, die im Bereich Apparate Trendiges,Interessantes und Kurioses bot.
Findige Ingenieure haben den in anderen Bereichen bewährten Hochdruckreiniger-webHochdruckreiniger für die kosmetische Tiefenreinigung und Dermabrasion angepasst. Man spricht hier von “Aquapeeling” meint aber “kärchern”. Ähnlich wie bei der Dermabrasion mit Kristallpulvern wird hier Wasser mit entsprechendem Druck auf die Haut geschossen und gleichzeitig zusammen mit abgereinigten Partikeln wieder abgesaugt.

Auffällig ist der “Geiz-ist-geil-Trend” bei fernöstlichen Repliken bekannter Apparatekombinationen. Bekannte europäische Produkte sind fast 10mal so teuer wie die günstigsten Replika.
Der IONTO-turm liegt z.B. bei ca. 4.500,-€ (10 Funktionen), gefolgt vom Gharieni-Turm (6 Funktionen) und einem sehr günstigen Baukatensystem das Siobhan-Gerät (7 Funktionen) schlägt mit nur 369.-€ den gesamten Wettbewerb. Ob dieser Preis seriöse Qualität und Service gewährleisten kann sei dahingestellt.

IONTO-turm-web     Gharieni-turm-web     Geiz-ist-geil-web     Billiger-geht-nicht-web          IONTO                         GHARIENI                           xxx                         SIOBHAN

Von mehreren Anbietern wurde die schon in Düsseldorf als neuer Trend gezeigte KRYOLIPOLYSE mit und ohne Vakuum angeboten. Wenn man die Peltier-Element besetzten Vakuumglocken in Aktion sieht, wird klar, dass das mit Hautpflege absolut nichts mehr zu tun hat. Für min. 45 Minuten werden (im Fall von Vakuum überdehnte) Hautpartien hierbei nur bedingt gleichmäßig unterkühlt um Fettzellen zu zersetzen. Die Erfolgsbilanz liegt bei lediglich 20-30% zersetzter Fettzellen im Anwendungsbereich. Eine Tortur, die nach Aussage von Chirurgen wegen der ungleichmäßig gekühlten und nicht gleichmäßig mit den Geräten zugänglichen Anwendungsarealen  oft zu “Schlaglochoberflächen” führt, die nachträglich durch Fettabsaugung vergleichmäßigt werden müssen.

Selbstverständlich fanden sich auch diesmal wieder schön designte Produkte, deren Wirksamkeit jedoch eher in den Bereich des fest daran glaubens gehört, jedenfalls nur sehr bedingt wissenschaftlich belegt ist. Ob eine hübsche Maske mit roten LEDs jedoch einer normalen Rotlichtlampe überlegen ist bleibt genauso offen wie die Wirksamkeit von äußerlicher Sauerstoff-Dusche oder fragwürdiger Bioresonanz, bei der nach geheimen Verfahren krankhaft veränderte Biorythmen von den krankhaften Schwingungsanteilen befreit wieder in den Körper zurückgesendet werden, um dadurch die krankhaften Rythmusanteile zu eliminieren.

Rotlichtmaske-web             Sauerstoffbehandlung-web              Bioresonanz-Quacksalbere-webi

 

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Tatoo-Farbe, wo speichert die Haut sie und wie kann ein Laser sie wieder entfernen?

Tatoo-Farbe, wo speichert die Haut sie und wie kann ein Laser sie wieder entfernen?
Der Speicherort ist relativ einfach zu beschreiben.

SICO scientific industrial consulting offices Foto.

Aber wieso macht ein Laser das auf Wunsch wieder rückgängig?
Dazu muss man erst einmal verstehen was (Tatoo-)Farbe ist.
Als Farbe sehen wir immer den Teil des sichtbaren Lichtes, der von den chromophoren (Licht/Photonen absorbierenden) Strukturen eines Moleküls nicht aufgenommen/absorbiert wird.
Dieses sind meist Mehrfachbindungen mit delokalisierten Elektronen.

Wir haben es dabei also mit subtraktiven Farbmischungen zu tun. Das bedeutet für dunkle Farben, dass nahezu alle Lichtfrequenzen absorbiert werden und wir deshalb schwarz sehen.Subtr-Farb


Das Laserlicht mit seiner extrem hohen Intensität ist in der Lage diese chromophoren Gruppen so stark anzuregen, dass es zu Strukturveränderungen (Aufspaltung/Umlagerung) der Moleküle kommt, wobei die chromophoren Gruppen ge-/zerstört werden.
Dieses hat zur Folge, dass die Farbigkeit verschwindet.
Fazit: Tatoo gelöscht!

Wie der Körper dann mit den Restmolekülen fertig wird steht auf einem anderen Blatt, farbig sichtbar sind diese jedoch dann nicht mehr. Die davon ausgehende Gefahr hängt jeweils von der Tätowiertinte ab.
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/immer-haeufiger-alarm-wegen-giftiger-substanzen-in-taetowierfarben-a-883195.html

Voraussetzung für diese Art der Tatoo-Entfernung ist der Einsatz einer Laserfrequenz, die ideal auf den Farbstoff abgestimmt ist und keine Wechselwirkung z.B. mit den Melanin-Pigmenten in der Haut bewirkt, da sonst entsprechende Pigmentschäden anstelle des Tatoos zurückbleiben.

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Nuskin ein interessantes Grät zur Eigenbehandlung

Ein interessantes Grät zur Eigenbehandlung:
https://www.nuskin.com/content/nuskin/de_DE/products/nuskin/shop_all_products/galvanic_spa/97101332.html
Dieses handliche Gerät ist vom Prinzip her ein normales Iontophorese-System. Die enthaltenen unterschiedlichen Programme steuern den durch den Körper fließenden Strom bezüglich Richtung, Intensität und Applikationsintervall.
In Verbindung mit den dazu angebotenen Wirkstoffen kann bei entsprechend abgereinigter Haut eine wirkungsvolle Einschleusung erfolgen. Voraussetzung dafür ist neben der vorausgehenden fachgerechten Abreinigung der Haut ein möglichst geringer Übergangswiderstand sowohl am Behandlungskopf als auch an der Gegenelektrode, die bei diesem Gerät als metallische Fläche ausgebildet ist, die mit der Handfläche der Hand in ständigem Kontakt bleiben muß, die das Gerät hält/führt.
Ist das gewährleistet, so baut sich zwischen dem Behandlungskopf und der Gegenelektrode im Körper ein elektrisches Feld auf, das zur Einschleusung von geladenen Wirkstoffen genutzt werden kann.
Wie bei normaler Iontophorese sind hierbei +/- Ladung der Wirkstoffe bei der Polung des elektrischen Feldes zu berücksichtigen.
Wie angesprochen dient dieses Gerät primär der Eigenbehandlung. Sein Einsatz im Kosmetikstudio ist nicht sinnvoll möglich, da für die Kosmetikerin kaum eine Chance besteht aktiv mitzuwirken, weil die Kundin das Gerät selbst führen muss um das elektrische Feld in ihrem Körper aufzubauen.
Man könnte ihr höchstens bei der Eigenbehandlung unterstützend die Hand führen.
Normale Iontophoresegeräte haben den Vorteil, dass die beiden Elektroden (Behandlungskopf und Gegenelektrode) nicht zusammen verbaut sind und damit der Kosmetikerin die Chance der aktiven Führung des Behandlungskopfes ohne Mitwirkung der Kundin ermöglichen.
Ob sich solch ein Gerät zur Eigenbehandlung rechnet sei dahingestellt, da eine erfolgreiche Nutzung nur auf fachgerecht abgereinigter Haut und bei geringstem Übergangswiderstand gewährleistet ist. Wer dazu in der Lage ist, für den könnte NuSkin eine Alternative zum Besuch eines Kosmetikstudios sein.

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Stiftung Warentest zu Mineralöle in Kosmetika

Meine Meinung zu diesem Test:
https://www.test.de/Mineraloele-in-Kosmetika-Kritische-Stoffe-in-Cremes-Lippenpflegeprodukten-und-Vaseline-4853357-0/

Hier wird in der für viele NGOs typischen Art recht undifferenziert ein Gefahrenszenario dargestellt ohne einen einzigen Gefahrstoff chemisch korrekt zu benennen. Den unbewiesenen Verdacht, einige cyclische Kohlenwasserstoffe könnten krebserregend sein mißbraucht diese Publikation um alle aus Mineralöl raffinierten Rohstoffe unter Generalverdacht zu stellen. In vielen biologischen Ölen, wie z.B. naturbelassenem Olivenöl ist der Anteil solch “gefährlicher” Kohlenwasserstoffe wesentlich höher.
Diesem Test geht es nicht um wissenschaftlich fundierte Information. Selbstverständlich kann moderne Analytik die einzelnen Bestandteile exakt bestimmen, dazu bedarf es keines speziellen von Stiftung Warentest entwickelten Apparates!
Hier geht es einfach darum Aufmerksamkeit zu gewinnen, um die Stiftung und ihre kostenpflichtigen Zeitschriften zu promoten. Dieses gelingt um so besser je appokalyptischer die Warnung vor Gefahren ausfällt und der unspezifische Begriff “krebserregend” hat dazu genau das richtige Potential.l

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Dr. Kleanthous und seinen gepriesenen “cell supporting molecules” C.S.M

Dr. Kleanthous und seinen gepriesenen “cell supporting molecules” C.S.M

http://de.orvosikozmetika.hu/arcapolas/dr-kleanthous/

Leider habe ich bis heute keine einzige wissenschaftliche Veröffentlichung  von Dr. Kleanthous zu diesem Thema ausfindig machen können.
Die werbewirksame Bezeichnung C.S.M als undifferenzierter Sammelbegriff besagt Alles und Nichts. Es findet sich nirgendwo auch nur annährend ein Hinweis darauf welche Molküle damit gemeint sind.
Chemische  Bausteine, die
am Zellwachstum beteiligt sind und deren Zusammenwirken sind vielfältig. Was wird da also unter dem Sammelbegriff C.S.M zusammengerührt? Enzyme? Proteine? …..
Meiner Meinung nach wird hier ein eingängiger Begriff werbewirksam ausgeschlachtet ohne den geringsten Hinweis auf die Inhaltsstoffe.
Ferner wird als Referenz zur Seriosität allein auf die langjährige Erfahrung eines Akademikers verwiesen, von dem allerdings keine aktuellen wissenschaftlichen Publikationen zugänglich sind. Für mich ein typischer Fall von geschicktem Marketing, ohne belastbare Hintergründe.

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Nanosicherheitsforschung – sind wir auf dem richtigen Weg?

Ein sehr kluger Bericht zur Nanosicherheit  12502_ftp

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Nanosafety Research

Featured Research

from universities, journals, and other organizations

Nanosafety research: The quest for the gold standard

Date:
October 29, 2014
Source:
Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology (EMPA)
Summary:
Toxicologists have evaluated several thousand studies on the risks associated with nanoparticles and discovered no end of shortcomings: poorly prepared experiments and results that don’t carry any clout. Scientists are now developing new standards for such experiments within an international network.

Iron oxide nanoparticles on the surface of a cell.
Credit: EMPA

Empa toxicologist Harald Krug has lambasted his colleagues in the journal Angewandte Chemie. He evaluated several thousand studies on the risks associated with nanoparticles and discovered no end of shortcomings: poorly prepared experiments and results that don’t carry any clout. Instead of merely leveling criticism, however, Empa is also developing new standards for such experiments within an international network.

Researching the safety of nanoparticles is all the rage. Thousands of scientists worldwide are conducting research on the topic, examining the question of whether titanium dioxide nanoparticles from sun creams can get through the skin and into the body, whether carbon nanotubes from electronic products are as hazardous for the lungs as asbestos used to be or whether nanoparticles in food can get into the blood via the intestinal flora, for instance. Public interest is great, research funds are flowing — and the number of scientific projects is skyrocketing: between 1980 and 2010, a total of 5,000 projects were published, followed by another 5,000 in just the last three years. However, the amount of new knowledge has only increased marginally. After all, according to Krug the majority of the projects are poorly executed and all but useless for risk assessments.

How do nanoparticles get into the body?

Artificial nanoparticles measuring between one and 100 nanometers in size can theoretically enter the body in three ways: through the skin, via the lungs and via the digestive tract. Almost every study concludes that healthy, undamaged skin is an effective protective barrier against nanoparticles. When it comes to the route through the stomach and gut, however, the research community is at odds. But upon closer inspection the value of many alarmist reports is dubious — such as when nanoparticles made of soluble substances like zinc oxide or silver are being studied. Although the particles disintegrate and the ions drifting into the body are cytotoxic, this effect has nothing to do with the topic of nanoparticles but is merely linked to the toxicity of the (dissolved) substance and the ingested dose.

Laboratory animals die in vain — drastic overdoses and other errors

Krug also discovered that some researchers maltreat their laboratory animals with absurdly high amounts of nanoparticles. Chinese scientists, for instance, fed mice five grams of titanium oxide per kilogram of body weight, without detecting any effects. By way of comparison: half the amount of kitchen salt would already have killed the animals. A sloppy job is also being made of things in the study of lung exposure to nanoparticles: inhalation experiments are expensive and complex because a defined number of particles has to be swirled around in the air. Although it is easier to place the particles directly in the animal’s windpipe (“instillation”), some researchers overdo it to such an extent that the animals suffocate on the sheer mass of nanoparticles.

While others might well make do without animal testing and conduct in vitro experiments on cells, here, too, cell cultures are covered by layers of nanoparticles that are 500 nanometers thick, causing them to die from a lack of nutrients and oxygen alone — not from a real nano-effect. And even the most meticulous experiment is worthless if the particles used have not been characterized rigorously beforehand. Some researchers simply skip this preparatory work and use the particles “straight out of the box.” Such experiments are irreproducible, warns Krug.

The solution: inter-laboratory tests with standard materials

Empa is thus collaborating with research groups like EPFL’s Powder Technology Laboratory, with industrial partners and with Switzerland’s Federal Office of Public Health (FOPH) to find a solution to the problem: on 9 October the “NanoScreen” programme, one of the “CCMX Materials Challenges,” got underway, which is expected to yield a set of pre-validated methods for lab experiments over the next few years. It involves using test materials that have a closely defined particle size distribution, possess well-documented biological and chemical properties and can be altered in certain parameters — such as surface charge. “Thanks to these methods and test substances, international labs will be able to compare, verify and, if need be, improve their experiments,” explains Peter Wick, Head of Empa’s laboratory for Materials-Biology Interactions.

Instead of the all-too-familiar “fumbling around in the dark,” this would provide an opportunity for internationally coordinated research strategies to not only clarify the potential risks of new nanoparticles in retrospect but even be able to predict them. The Swiss scientists therefore coordinate their research activities with the National Institute of Standards and Technology (NIST) in the US, the European Commission’s Joint Research Center (JRC) and the Korean Institute of Standards and Science (KRISS).


Story Source:

The above story is based on materials provided by Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology (EMPA). Note: Materials may be edited for content and length.


Journal Reference:

  1. Harald F. Krug. Nanosicherheitsforschung – sind wir auf dem richtigen Weg? Angewandte Chemie, 2014; DOI: 10.1002/ange.201403367

Cite This Page:

Swiss Federal Laboratories for Materials Science and Technology (EMPA). “Nanosafety research: The quest for the gold standard.” ScienceDaily. ScienceDaily, 29 October 2014. <www.sciencedaily.com/releases/2014/10/141029124553.htm>.
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A short course on image analysis for particle description

Initiated by a discussion about 2-D or eventually better 3-D image analysis for particle description I decided to post a copy of a course I gave on that theme to show the complexity of this question. Please have a look at the detailed presentation.

 

 

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Precision and resolution achievable using Sympatec’s NANOPHOX

By its cross correlation method (PCCS) NANOPHOX is able to eliminate scattering information that is not due to Brownian motion as e.g. multiple scatter, cuvette surface inhomogeneity  etc.. This results in the best possible raw data for evaluation.
In NANOPHOX the user has the choice between 2nd Cumulant, auto-NNLS
(an operator independent evaluation mode for validation tasks) and the expert-NNLS mode (with guided manual fit range seting).

Please read the details in this PDF

 

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Necessary sample size for counting

This is a translated excert of a chapter from famous Prof. Leschonski’s “Clausthaler Kurs”  describing the necessity of large numbers of particles to count for accurate sizing.

Random eror PDF

 

 

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NANO-Technology Chance and/or Risk

The fear of new unknown technologies is as old as progress itself and often leads to irrational suggestions for coping with it as shown in this image of protection against railway accidents from 1847. read more about it in detail: Reasonal risk evaluation needs deeper insight.

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An impressive and coherent course about risk evaluation. (Also applicable to nano particle risk evaluation!)

Just recently Toni Harrison on LinkedIn pointed to a very helpfull video regarding risk evaluation done by Peter Sandman.
This explains in a coherent way why nano danger pubications gain so much publicity, but also how they gain influence and what they mean whith respect to real danger.
http://www.youtube.com/watch?v=WU__jJzr_Hw
This clip is a brief excerpt (9:37) from a two-day seminar I gave in 2010 for the Rio Tinto mining company.  The excerpt explains my signature formula, “Risk = Hazard + Outrage” — which aims to capture the crucial truth that people focus more on how upsetting a risk is than on how dangerous it is.
A much longer clip explaining the ramifications of this formula is available on Vimeo at http://vimeo.com/18611416.  I’m posting this excerpt on YouTube almost as an advertisement.  I’d really rather people watched the longer version.
Links to all my clips from this Rio Tinto training (as well as other audio and video resources) can be found on my website at http://www.psandman.com/media.htm.  The Rio Tinto clips add up to a free online course on my approach to risk communication and especially to low-hazard high-outrage risk communication, which I call “outrage management.”     –Peter Sandman

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Deutscher Verband Nanotechnologie opens additional regional office in Hamburg

CAN opens regional branch office of Deutscher Verband Nanotechnologie e.V.

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Important NANO links

This is a list of the actually links regarding NANO in the web,
state of oct. 2011 .
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